Welcher Tee hilft bei welchem Leiden? – ein kleiner Tee-Überblick!

Seit Jahrtausenden wird Tee als Heilmittel gegen die verschiedensten Beschwerden erfolgreich eingesetzt. Warum also sollten wir die heilende Wirkung der Flüssigkeit nicht nutzen und wer hätte gedacht, dass Medizin so lecker sein kann? Eine Tasse dampfenden Tees kann belebend, erfrischend, beruhigend und noch vieles mehr sein, je nachdem zu welcher Art von Tee Sie greifen und welche Art Sie lieben. Manche Kräuter wirken jedoch gezielt gegen die unterschiedlichsten Beschwerden und sollten deshalb auch als einfaches Hausmittel gegen diese eingesetzt werden. Wir geben Ihnen hiermit einen kleinen Tee-Überblick für Ihre Beschwerden!

 

Kräuter für Erkältungstee:

Kamille & Salbei: beide besitzen eine entzündungshemmende Wirkung, lindern Hals- und Rachenschmerzen und vor allem Kamille hilft, den Hustenreiz zu stoppen.

Thymian: Dieses Kraut hat eine krampflösende Wirkung in Bronchen und Lunge und eignet sich deshalb gut bei stark anhaltendem Husten.

Pfefferminz, Anis, Fenchel: Alle drei helfen beim Schleim abhusten – aber Vorsicht: Vor allem Pfefferminze ist an sich nicht förderlich bei der Hustenbekämpfung.

Hagebutte: Die Hagebutte besitzt viel Vitamin C und hilft deshalb gegen Erkältung jeglicher Art und natürlich auch einfach als Erkältungsvorbeugung. :)

Ingwer: Ingwer ist zwar kein Kraut, doch er stärkt ebenfalls das Immunsystem und bessert alle Erkältungssymptome.

Kräuter für Magendarm- und Verdauungstees:

Kamille: dient der physischen und psychischen Beruhigung. Sie lindert und beruhigt die Magenschleimhäute, weshalb die kleine Blüte besonders bei Sodbrennen und Magendarmproblemen hilft.

Anis, Fenchel, Kümmel: Aus allen vier werden eher schonend Tees zubereitet, die den Magen beruhigen und eine krampf- und blählösende Wirkung besitzen.

Pfefferminztee: Mit ihren ätherischen Ölen lindert die Minze jegliche Art von Übelsein und Brechreiz. Sie wirkt ausserdem auch entkrampfend, aber sollte nur in Masssen und schwach zubereitet werden, da das Menthol in den Blättern die Magenschleimhaut reizt.

Schafgarbe: Sie regt den Gallenfluss an und hilft so bei Appetitlosigkeit und Krämpfen. Des Weiteren hemmt sie die Hormonbildung und hat daher eine entkrampfende und beruhigende Wirkung, was bei Menstruationsschmerzen lindernd sein kann.

Ingwer: Neben der Erkältung lindert Ingwer auch viele Arten von Übelkeit, da er Enzyme im Magen freigesetzt, die die Übelkeit zu schwächen und bekämpfen.

 

Kräuter gegen Kopfschmerzen und Migräne:

Ingwer: Und wieder ist der Ingwer unsere Nummer eins! Er wirkt blutverdünnend und fördert die Zirkulation der roten Blutkörperchen. Zudem hemmt er ein Enzym, welches bei Schmerzen im Körper aktiv wird, und lindert so auf natürliche Weise Schmerzen aller Art – er könnte also beinahe natürliches Ibuprofen bezeichnet werden. :)

 

Kräuter gegen nervöse Unruhe & Schlafstörungen:

Baldrian: Er besitzt eine beruhigende und entspannende Wirkung, wodurch die gesunde Nachtruhe gefördert wird. Auch kann das Kraut nervöse Unruhe, Angstzustände und kleinere Panikattacken schwächen und verschwinden lassen.

Melisse: Melisse hat zusätzlich zu den Wirkungen von Baldrian auch noch eine krampflösende Funktion und ist daher besonders bei stressbedingter Erschöpfung wohltuend.

Lavendel: Lavendel ist allgemein bekannt das Kraut für schwache Nerven, doch warum eigentlich genau? Er fördert unser Durchschlafen und sorgt für die Ruhe und Entspannung.

 

Kräuter gegen Herz- und Kreislaufbeschwerden:

Hibiskus: Hilft bei hohem Blutdruck und ist natürlich auch schön anzusehen, wenn Sie selber ernten und trocknen möchten. 

Bärlauch: Auch Bärlauch senkt den Blutdruck – doch dieser Tee ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack. :)

Rosmarin: Ist das Gegenkraut zu Hibiskus und Bärlauch und kann bei niedrigem Blutdruck seine ganze Kraft entfalten.

Weissdorn: Er fördert allgemein die Funktion des Herzens, ist herzstärkend und wirkt sich regulierend auf den Herzrhythmus und den Blutkreislauf aus.  

 

Tee lindert also nicht nur kurzfristig unsere Symptome, er fördert auch langfristig unsere Gesundheit, weshalb ein Tässchen Tee am Morgen, Mittag oder Abend immer gesundheitsfördernd ist. Vielleicht trinken Sie bei Ihrem nächsten kleineren Leiden einfach eine Kanne Tee – doch am besten ist es natürlich, wenn Gesundheit auch ohne Tee funktioniert! Auf unseren Websites myselftest.ch oder myselftest.de finden Sie übrigens noch mehr Informationen zum Thema Gesundheit, Stress, gesunde Ernährung, Fitness, Lebensbalance und medizinische Selbsttests.

 

Ihr myselftest-Team

 

 

 

 

 

 

Tags: Gesundheit
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