Ernährungs-ABC: Was sind eigentlich die Gesundheitsvorteile von Meerrettich?

Unser heutiger Buchstabe im Ernährungs-ABC: Das M. Dabei geht es heute um eine scharfe Wurzel, die sowohl als Gemüse, als Gewürz und in der Pflanzenheilkunde gebraucht wird. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die Gesundheitsvorteile des Meerrettichs auf und erklären Ihnen, wieso der Spitzname „Antibiotikum der Bauern“ nur allzu gut zutrifft...

 Was macht den Meerrettich so gesund?

Die wirksamen und für den Menschen gesunden Inhaltsstoffe stecken in der Wurzel des Meerrettichs, welche scharfe ätherische Öle enthält. Diese Scharfstoffe werden auch Glucosinolate genannt und bewirken, dass beim Raspeln oder Schneiden des Meerrettichs die Augen tränen und die Nase läuft. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind aber gesunde Inhaltsstoffe, sie wirken entzündungshemmend und schleimlösend. Auch eine antivirale und antibakterielle Wirkung wird ihnen zugeschrieben, weshalb sie wie ein natürliches Antibiotikum wirken. Aus diesem Grund ist Meerrettich ein optimales Hausmittel bei einer Erkältung, da die ätherischen Öle die Atemwege befreien und das in der Wurzel enthaltene Vitamin C bei regelmäßiger Einnahme die Abwehrkräfte stärkt. Legt man eine aus der Wurzel hergestellte Paste als Wickel auf den Nacken, wirkt Meerrettich bei Kopfweh und Migräne. Ebenso äußerlich angewendet, kann die Wurzel bei Muskelschmerzen hilfreich sein. Das Vitamin C und die antibakteriellen Inhaltsstoffe des scharfen Meerrettichs sorgen dafür, dass sich die Bakterien bei einer aufkommenden Blasenentzündung nicht vermehren.
Magnesium steuert außerdem die Reizleistung und die Regeneration der Muskeln, während sich das Kalzium des Meerrettichs positiv auf die Knochen auswirkt. Und auch Figurbewusste dürfen gerne zum Meerrettich greifen: mit nur 64 Kilokalorien auf 100 Gramm ist die Wurzel sehr kalorienarm und fördert zudem die Verdauung.

Meerrettich ist ein tolles Lebensmittel, das uns wichtige gesunde Inhaltsstoffe bietet. Vorsicht ist jedoch geboten bei einem empfindlichen Magen, da zu viel Meerrettich zu Übelkeit führen kann.
Noch ein Tipp: Die ätherischen Öle, die die Wurzel so gesund machen, verfliegen schon eine Viertelstunde nach dem Zubereiten, daher sollte der Meerrettich für die beste Wirkung sofort konsumiert werden. 

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