Depression / Burnout

Eine Metastudie von Anglin et al. (2013) mit über 30 000 Versuchspersonen zeigte, dass Erwachsene, die an Depressionen leiden, signifikant niedrigere Vitamin D Werte aufweisen. Sie fordern damit auch die Durchführung kontrollierter Studien zur Gabe von Vitamin D, um eine mögliche Linderung der Depressionen festzustellen.

Ein bei Frauen diagnostiziertes polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine hormonelle Störung. Symptome dieser Erkrankung können Unfruchtbarkeit, Zyklusstörungen, Übergewicht und Depressionen sein. In der Studie von Naqvi u. a. (2014) zeigte sich, dass die Depression, die mit der PCOS einhergeht, unter Vitamin D Gabe gelindert werden kann.

Depression ist ein Risikofaktor für die Morbidität und Mortalität in verschiedenen Populationen. Bei Herzpatienten ist Angst mit einem höheren Mortalitätsrisiko assoziiert.

Höhere Schweregrade von Depressionssymptomen wurden bei depressiven Frauen (n=17, Beck-Depressions-Inventar (BDS)-Scores ≥10) mit erhöhter 24-Stunden-Norepinephrin (NE)-Ausscheidung (r=0,27, P=0,009) assoziiert. Sie zeigten eine etwa 25% höhere Urin-NE-Ausscheidungsrate als Frauen mit BDI-Scores <10 (n=74, P=0,007). Höhere Schweregrade von Zustandsangst wurden ebenfalls mit einer größeren NE-Ausscheidung (r=0,28, P=0,01) in Zusammenhang gebracht und die Cortisol-Ausscheidung wurde sowohl mit Depression (r=0,23, P=0,02) als auch mit Angst (r =0,22, P=0,04) in Zusammenhang gebracht. Depressions- und Angstsymptome standen in keinem Zusammenhang mit der Urin-EPI-Ausscheidung.

Die aktuellen Erkenntnisse, dass höhere Schweregrade von Depressions- und Angstsymptomen mit erhöhter 24-Stunden-Urin-Norepinephrin- und Cortisol-Ausscheidung bei Frauen im Zusammenhang stehen, deuten darauf hin, dass Depression und Angst mit einer erhöhten Aktivität des sympathischen Nervensystem assoziiert sein können, und sind vereinbar mit der Möglichkeit, dass die sympathische Aktivität eine Rolle bei erhöhter Mortalität spielt, die mit Depression bei Senioren in Wohngemeinschaften assoziiert ist (Hughes et al. 2004).

Literatur:

Anglin, R. E., Samaan, Z., Walter, S. D., & McDonald, S. D. (2013). Vitamin D deficiency and depression in adults: systematic review and meta-analysis. The British journal of psychiatry202(2), 100-107.

Hughes, J. W., Watkins, L., Blumenthal, J. A., Kuhn, C., & Sherwood, A. (2004). Depression and anxiety symptoms are related to increased 24-hour urinary norepinephrine excretion among healthy middle-aged women. Journal of psychosomatic research57(4), 353-358.

Naqvi SH, Moore A, Bevilacqua K, Lathief S, Williams J, Naqvi N, Pal L. (2014) Predictors of depression in women with polycystic ovary syndrome. Archives of women´s mental health.

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Depression / Burnout

Eine Metastudie von Anglin et al. (2013) mit über 30 000 Versuchspersonen zeigte, dass Erwachsene, die an Depressionen leiden, signifikant niedrigere Vitamin D Werte aufweisen. Sie fordern damit auch die Durchführung kontrollierter Studien zur Gabe von Vitamin D, um eine mögliche Linderung der Depressionen festzustellen.

Ein bei Frauen diagnostiziertes polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine hormonelle Störung. Symptome dieser Erkrankung können Unfruchtbarkeit, Zyklusstörungen, Übergewicht und Depressionen sein. In der Studie von Naqvi u. a. (2014) zeigte sich, dass die Depression, die mit der PCOS einhergeht, unter Vitamin D Gabe gelindert werden kann.

Depression ist ein Risikofaktor für die Morbidität und Mortalität in verschiedenen Populationen. Bei Herzpatienten ist Angst mit einem höheren Mortalitätsrisiko assoziiert.

Höhere Schweregrade von Depressionssymptomen wurden bei depressiven Frauen (n=17, Beck-Depressions-Inventar (BDS)-Scores ≥10) mit erhöhter 24-Stunden-Norepinephrin (NE)-Ausscheidung (r=0,27, P=0,009) assoziiert. Sie zeigten eine etwa 25% höhere Urin-NE-Ausscheidungsrate als Frauen mit BDI-Scores <10 (n=74, P=0,007). Höhere Schweregrade von Zustandsangst wurden ebenfalls mit einer größeren NE-Ausscheidung (r=0,28, P=0,01) in Zusammenhang gebracht und die Cortisol-Ausscheidung wurde sowohl mit Depression (r=0,23, P=0,02) als auch mit Angst (r =0,22, P=0,04) in Zusammenhang gebracht. Depressions- und Angstsymptome standen in keinem Zusammenhang mit der Urin-EPI-Ausscheidung.

Die aktuellen Erkenntnisse, dass höhere Schweregrade von Depressions- und Angstsymptomen mit erhöhter 24-Stunden-Urin-Norepinephrin- und Cortisol-Ausscheidung bei Frauen im Zusammenhang stehen, deuten darauf hin, dass Depression und Angst mit einer erhöhten Aktivität des sympathischen Nervensystem assoziiert sein können, und sind vereinbar mit der Möglichkeit, dass die sympathische Aktivität eine Rolle bei erhöhter Mortalität spielt, die mit Depression bei Senioren in Wohngemeinschaften assoziiert ist (Hughes et al. 2004).

Literatur:

Anglin, R. E., Samaan, Z., Walter, S. D., & McDonald, S. D. (2013). Vitamin D deficiency and depression in adults: systematic review and meta-analysis. The British journal of psychiatry202(2), 100-107.

Hughes, J. W., Watkins, L., Blumenthal, J. A., Kuhn, C., & Sherwood, A. (2004). Depression and anxiety symptoms are related to increased 24-hour urinary norepinephrine excretion among healthy middle-aged women. Journal of psychosomatic research57(4), 353-358.

Naqvi SH, Moore A, Bevilacqua K, Lathief S, Williams J, Naqvi N, Pal L. (2014) Predictors of depression in women with polycystic ovary syndrome. Archives of women´s mental health.

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