Herzschmerz / gebrochenes Herz

In vielen Gedichten und Liedern angesprochen, ist das gebrochene Herz, auch bekannt als Broken Heart Disease, seit den 90ern eine von Medizinern anerkannte Krankheit. Eine Klassifikation hat die Stress Cardiomyokadie durch die American Heart Association im März 2006 erfahren. Nachgewiesen wird die Krankheit dadurch, dass das Herz an der Herzspitze vermindert schlägt und die linke Herzkammer in ihrer Form verändert ist. Die Symptome, mit denen vorzugsweise Frauen nach der Menopause in die Klinik eingeliefert werden, entsprechen denen des Herzinfarktes. Sowohl das EKG als auch die Herzenzymwerte sind erhöht. Erst die Untersuchung mit einem Katheder am Herzen zeigt, dass keine Gefäße verschlossen sind.

Bei dem Auslöser dieser Krankheit liegt die Vermutung nahe, dass ein schweres Trauma vorangegangen ist oder wiederholte Stressereignisse dazu führen, dass die Stressachse verstärkt mit der Produktion der Hormone Adrenalin und Noradrenalin beschäftigt ist. Dies hat zur Folge, dass es zur überhöhten Einströmung von Kalzium in die Herzmuskelzellen kommt, die dann wiederum die Herzmuskelverkrampfung hervorrufen.

In der Akutphase sind lebensbedrohliche Komplikationen häufig. Wird die Situation schnell erkannt, ist die Prognose in der Regel gut. Nach wenigen Wochen hat sich die Herzfunktion wieder normalisiert.

Gesicherte Erkenntnisse zum Broken Heart Syndrom fehlen leider noch und die Beschreibung basiert in der Regel auf Kleingruppestudien und der Beobachtung von Einzelfällen.

Achten Sie auf Ihre Herzgesundheit und vermeiden Sie Stress. Wenn Sie traurig sind, lassen Sie sich am besten durch professionelle Methoden helfen.

Literatur:

Maron, B. J., Towbin, J. A., Thiene, G., Antzelevitch, C., Corrado, D., Arnett, D., … Council on Epidemiology and Prevention. (2006). Contemporary definitions and classification of the cardiomyopathies: an American Heart Association Scientific Statement from the Council on Clinical Cardiology, Heart Failure and Transplantation Committee; Quality of Care and Outcomes Research and Functional Genomics and Translational Biology Interdisciplinary Working Groups; and Council on Epidemiology and Prevention. Circulation, 113(14), 1807–1816.

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Herzschmerz / gebrochenes Herz

In vielen Gedichten und Liedern angesprochen, ist das gebrochene Herz, auch bekannt als Broken Heart Disease, seit den 90ern eine von Medizinern anerkannte Krankheit. Eine Klassifikation hat die Stress Cardiomyokadie durch die American Heart Association im März 2006 erfahren. Nachgewiesen wird die Krankheit dadurch, dass das Herz an der Herzspitze vermindert schlägt und die linke Herzkammer in ihrer Form verändert ist. Die Symptome, mit denen vorzugsweise Frauen nach der Menopause in die Klinik eingeliefert werden, entsprechen denen des Herzinfarktes. Sowohl das EKG als auch die Herzenzymwerte sind erhöht. Erst die Untersuchung mit einem Katheder am Herzen zeigt, dass keine Gefäße verschlossen sind.

Bei dem Auslöser dieser Krankheit liegt die Vermutung nahe, dass ein schweres Trauma vorangegangen ist oder wiederholte Stressereignisse dazu führen, dass die Stressachse verstärkt mit der Produktion der Hormone Adrenalin und Noradrenalin beschäftigt ist. Dies hat zur Folge, dass es zur überhöhten Einströmung von Kalzium in die Herzmuskelzellen kommt, die dann wiederum die Herzmuskelverkrampfung hervorrufen.

In der Akutphase sind lebensbedrohliche Komplikationen häufig. Wird die Situation schnell erkannt, ist die Prognose in der Regel gut. Nach wenigen Wochen hat sich die Herzfunktion wieder normalisiert.

Gesicherte Erkenntnisse zum Broken Heart Syndrom fehlen leider noch und die Beschreibung basiert in der Regel auf Kleingruppestudien und der Beobachtung von Einzelfällen.

Achten Sie auf Ihre Herzgesundheit und vermeiden Sie Stress. Wenn Sie traurig sind, lassen Sie sich am besten durch professionelle Methoden helfen.

Literatur:

Maron, B. J., Towbin, J. A., Thiene, G., Antzelevitch, C., Corrado, D., Arnett, D., … Council on Epidemiology and Prevention. (2006). Contemporary definitions and classification of the cardiomyopathies: an American Heart Association Scientific Statement from the Council on Clinical Cardiology, Heart Failure and Transplantation Committee; Quality of Care and Outcomes Research and Functional Genomics and Translational Biology Interdisciplinary Working Groups; and Council on Epidemiology and Prevention. Circulation, 113(14), 1807–1816.

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