Sexualstörungen

Bei Ratten wurde gezeigt, dass das Dopamin-System an allen Schritten der Kontrolle sexueller Funktionen beteiligt ist. Parkinson-Patienten (mit erniedrigtem Dopamin-Spiegel), die mit Dopamin-Agonisten behandelt wurden, zeigten eine gesteigerte sexuelle Aktivität. Subkutane Injektionen geringer Mengen eines Dopamin-Agonisten lösten bei gesunden Männern ohne sexuelle Stimulation eine Erektion aus, der gleiche Dopamin-Agonist zeigte in doppeltblind placebokontrollierten Studien die Wiederherstellung der Erektion bei Männern mit erektiler Dysfunktion. Es ist aufgrund dieser Daten sehr wahrscheinlich, dass Dopamin bei Männern alle Schritte sexueller Funktionen beeinflusst.

Bezieht man sich spezifischer auf die Sexualfunktion, ist es wahrscheinlich, dass Dopamin die Peniserektion auslösen kann, indem es auf oxytocinergen Neuronen und vielleicht auf den erektionsstimulierenden sakralen Nucleus Parasympathicus im Rückenmark einwirkt. Zusammenfassend ist das zentrale Dopamin ein bedeutender Neurotransmitter bei der Steuerung der Sexualfunktion (vgl. Guiliano/Allard 2001).

Literatur

Giuliano, F. C. O., & Allard, J. (2002). Dopamine and male sexual function. European urology, 40(6), 601-608.

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Sexualstörungen

Bei Ratten wurde gezeigt, dass das Dopamin-System an allen Schritten der Kontrolle sexueller Funktionen beteiligt ist. Parkinson-Patienten (mit erniedrigtem Dopamin-Spiegel), die mit Dopamin-Agonisten behandelt wurden, zeigten eine gesteigerte sexuelle Aktivität. Subkutane Injektionen geringer Mengen eines Dopamin-Agonisten lösten bei gesunden Männern ohne sexuelle Stimulation eine Erektion aus, der gleiche Dopamin-Agonist zeigte in doppeltblind placebokontrollierten Studien die Wiederherstellung der Erektion bei Männern mit erektiler Dysfunktion. Es ist aufgrund dieser Daten sehr wahrscheinlich, dass Dopamin bei Männern alle Schritte sexueller Funktionen beeinflusst.

Bezieht man sich spezifischer auf die Sexualfunktion, ist es wahrscheinlich, dass Dopamin die Peniserektion auslösen kann, indem es auf oxytocinergen Neuronen und vielleicht auf den erektionsstimulierenden sakralen Nucleus Parasympathicus im Rückenmark einwirkt. Zusammenfassend ist das zentrale Dopamin ein bedeutender Neurotransmitter bei der Steuerung der Sexualfunktion (vgl. Guiliano/Allard 2001).

Literatur

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