Darmerkrankungen / Reizdarm

Das Reizdarmsyndrom oder kurz der Reizdarm (RDS, Englisch: IBS) sind Sammelbezeichnungen für eine Vielzahl von Symptomen ungeklärter Herkunft. Oftmals klagen Betroffene über Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfungen oder massive Durchfälle. Unglücklicherweise gibt es keine oder nur sehr wenige Hinweise auf die Ursachen des Reizdarms. Somit ist diese Diagnose für die Betroffenen oft sehr deprimierend, in manchen Fällen werden die Patienten von den behandelnden Ärzten auch nicht richtig ernst genommen. Ein weiteres Problem ist, dass diese weitgefassten Symptome viele andere Ursachen haben können, so kann zum Beispiel eine Laktoseintoleranz ebenfalls verantwortlich für die o.g. Symptome sein. Es gibt Hinweise darauf, dass im Erwachsenenalter nicht verarbeiteter chronischer Stress zu Reizdarmsymptomen führen kann. Kenntnisse über Ihren persönlichen Stresslevel könnten also Aufschluss über Ihre RDS Problematik geben.

Es scheint außer Frage zu stehen, dass die Ernährung bei dem Reizdarm eine wichtige Rolle spielt (Shanahan und Whorwell, 2005), leider ist die richtige Ernährung in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt worden. Unspezifische Diäten (z.B. arm an kurzkettigen Kohlehydraten) spielen bei der Behandlung des Reizdarms zwar eine Rolle, das Ausmaß des Erfolgs durch diese ungesteuerte Behandlung ist jedoch unklar. (Krogsgaard, Lyngesen und Bytzer, 2015). 

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass eine gesteuerte Diät, unter Berücksichtigung von verzögerten Nahrungsmittelallergien, einen guten Erfolg bei der Behandlung des RDS bietet.

So konnte in einer Studie gezeigt werden, dass das Auslassen jener Nahrungsmittel, die mittels ImuPro Test ermittelten wurden, eine Verbesserung der Symptome bei den Probanden hervorgerufen hat (Aydinlar et al., 2013). Es ist hierbei wichtig zu erwähnen, dass die Provokationsdiät mit den positiv getesteten Nahrungsmitteln hingegen eine signifikante Verschlechterung der Symptome bewirkte. 

Literatur:

Aydinlar, E. I., Dikmen, P. Y., Tiftikci, A., Saruc, M., Aksu, M., Gunsoy, H. G., & Tozun, N. (2013). IgG‐based elimination diet in migraine plus irritable bowel syndrome. Headache: The Journal of Head and Face Pain53(3), 514-525.

Krogsgaard, L. R., Lyngesen, M., & Bytzer, P. (2015). Insufficient evidence of the effect of the low FODMAP diet on irritable bowel syndrome. Ugeskrift for laeger177(18), 1503-1507.

Shanahan, F., & Whorwell, P. J. (2005). IgG-mediated food intolerance in irritable bowel syndrome: a real phenomenon or an epiphenomenom?. The American journal of gastroenterology100(7), 1558-1559.

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Das Reizdarmsyndrom oder kurz der Reizdarm (RDS, Englisch: IBS) sind Sammelbezeichnungen für eine Vielzahl von Symptomen ungeklärter Herkunft. Oftmals klagen Betroffene über Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfungen oder massive Durchfälle. Unglücklicherweise gibt es keine oder nur sehr wenige Hinweise auf die Ursachen des Reizdarms. Somit ist diese Diagnose für die Betroffenen oft sehr deprimierend, in manchen Fällen werden die Patienten von den behandelnden Ärzten auch nicht richtig ernst genommen. Ein weiteres Problem ist, dass diese weitgefassten Symptome viele andere Ursachen haben können, so kann zum Beispiel eine Laktoseintoleranz ebenfalls verantwortlich für die o.g. Symptome sein. Es gibt Hinweise darauf, dass im Erwachsenenalter nicht verarbeiteter chronischer Stress zu Reizdarmsymptomen führen kann. Kenntnisse über Ihren persönlichen Stresslevel könnten also Aufschluss über Ihre RDS Problematik geben.

Es scheint außer Frage zu stehen, dass die Ernährung bei dem Reizdarm eine wichtige Rolle spielt (Shanahan und Whorwell, 2005), leider ist die richtige Ernährung in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt worden. Unspezifische Diäten (z.B. arm an kurzkettigen Kohlehydraten) spielen bei der Behandlung des Reizdarms zwar eine Rolle, das Ausmaß des Erfolgs durch diese ungesteuerte Behandlung ist jedoch unklar. (Krogsgaard, Lyngesen und Bytzer, 2015). 

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass eine gesteuerte Diät, unter Berücksichtigung von verzögerten Nahrungsmittelallergien, einen guten Erfolg bei der Behandlung des RDS bietet.

So konnte in einer Studie gezeigt werden, dass das Auslassen jener Nahrungsmittel, die mittels ImuPro Test ermittelten wurden, eine Verbesserung der Symptome bei den Probanden hervorgerufen hat (Aydinlar et al., 2013). Es ist hierbei wichtig zu erwähnen, dass die Provokationsdiät mit den positiv getesteten Nahrungsmitteln hingegen eine signifikante Verschlechterung der Symptome bewirkte. 

Literatur:

Aydinlar, E. I., Dikmen, P. Y., Tiftikci, A., Saruc, M., Aksu, M., Gunsoy, H. G., & Tozun, N. (2013). IgG‐based elimination diet in migraine plus irritable bowel syndrome. Headache: The Journal of Head and Face Pain53(3), 514-525.

Krogsgaard, L. R., Lyngesen, M., & Bytzer, P. (2015). Insufficient evidence of the effect of the low FODMAP diet on irritable bowel syndrome. Ugeskrift for laeger177(18), 1503-1507.

Shanahan, F., & Whorwell, P. J. (2005). IgG-mediated food intolerance in irritable bowel syndrome: a real phenomenon or an epiphenomenom?. The American journal of gastroenterology100(7), 1558-1559.

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