Morbus Crohn

Immer wiederkehrender Durchfall kombiniert mit Fieber oder zumindest Müdigkeit können ein Hinweis auf Morbus Crohn sein. Dabei sind Teile des Magen-Darm-Traktes entzündet. Im Grunde kann der komplette Verdauungstrakt von der Mundhöhle bis zum After befallen sein. Verstärkt tritt diese Krankheit im Jugend- bzw. jungen Erwachsenenalter auf.

Vermutungen über die Entstehung gibt es einige. Die Ursachen sind aber nach wie vor ungeklärt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass eine genetische Veranlagung vorliegt, die sich in einer familiären Häufung widerspiegelt. Darüber hinaus kann Morbus Crohn auch durch Umwelteinflüsse sowie ungesunden Lebenswandel wie Rauchen und Stress begünstigt werden.

Eine Ursache für die Entstehung von Morbus Crohn könntezusätzlich in der Schädigung der Darmwand liegen, da Stoffe, die erst später verdaut oder aufgenommen werden, die beschädigte Darmwand durchdringen und so eine Immunreaktion auslösen können. Dies kann auch durch ein gestörtes Immunsystem begünstigt werden. Auch wenn die Ursachen nicht immer auf Lebensmittel oder Gebrauchsstoffe (Seife, Weichspüler, Emulgatoren) aus dem Haushalt zurückzuführen sind, leiden trotzdem viele Morbus Crohn Patienten an Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Rabast und Horn, 2003). Das legt nahe, dass jede Reduktion dieser zusätzlichen Entzündungsursachen eine Minderung der Leiden und der damit einhergehenden Lebenseinschränkungen mit sich bringt.

Einige Studien zeigen Hinweise darauf, dass Morbus Chron oft mit stark erhöhten Werten an nahrungsmittelspezifischen IgG Antikörpern, den vermutlichen Auslösern von verzögerten Nahrungsmittelallergien, einhergeht (Bentz et al., 2010, Uzunismail et al., 2012). Interessanterweise hat die Elimination der mit dem ImuPro detektierten Nahrungsmittel eine Verbesserung der Symptome bewirkt, die durch den Morbus Chron hervorgerufenen Durchfälle wurden signifikant reduziert. Im Gegensatz dazu führte eine Provokation mit den positiv getesteten Nahrungsmitteln zu einer Verschlechterung bzw. einer Rückkehr der Symptome. 

Eine wichtige Erkenntnis der Pilotstudie (Uzunismail et al., 2012) war zudem, dass mit der Provokation und der damit verbundenen Rückkehr der Symptome auch ein Anstieg an Entzündungsmarkern im Darm zu verzeichnen war. 

Diese Beobachtung stützt die Vermutung, dass die verzögerte Nahrungsmittelallergienen direkt mit Entzündungsreaktionen in Verbindung gebracht werden können, ähnlich wie es bereits bei einer Studie zu Übergewicht bei Kindern beobachtet worden ist (siehe auch: Übergewicht/Abnehmen).

Die Patienten in diesen Studien haben also von der Auslassung der positiv getesteten Nahrungsmittel deutlich profitiert.

 

Literatur:

Rabast, U., & Horn, M. (2003). Häufigkeit der unspezifischen Lebensmittelintoleranz bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Aktuelle Ernährungsmedizin28(02), 106-112.

Bentz, S., Hausmann, M., Piberger, H., Kellermeier, S., Paul, S., Held, L., ... & Rogler, G. (2010). Clinical relevance of IgG antibodies against food antigens in Crohn’s disease: a double-blind cross-over diet intervention study. Digestion81(4), 252-264.

Uzunısmaıl, H., Cengız, M., Uzun, H., Ozbakir, F., Göksel, S., Demırdağ, F., ... & Balci, H. (2012). The effects of provocation by foods with raised IgG antibodies and additives on the course of Crohn's disease: a pilot study. The Turkish journal of gastroenterology: the official journal of Turkish Society of Gastroenterology23(1), 19-27.

 

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Immer wiederkehrender Durchfall kombiniert mit Fieber oder zumindest Müdigkeit können ein Hinweis auf Morbus Crohn sein. Dabei sind Teile des Magen-Darm-Traktes entzündet. Im Grunde kann der komplette Verdauungstrakt von der Mundhöhle bis zum After befallen sein. Verstärkt tritt diese Krankheit im Jugend- bzw. jungen Erwachsenenalter auf.

Vermutungen über die Entstehung gibt es einige. Die Ursachen sind aber nach wie vor ungeklärt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass eine genetische Veranlagung vorliegt, die sich in einer familiären Häufung widerspiegelt. Darüber hinaus kann Morbus Crohn auch durch Umwelteinflüsse sowie ungesunden Lebenswandel wie Rauchen und Stress begünstigt werden.

Eine Ursache für die Entstehung von Morbus Crohn könntezusätzlich in der Schädigung der Darmwand liegen, da Stoffe, die erst später verdaut oder aufgenommen werden, die beschädigte Darmwand durchdringen und so eine Immunreaktion auslösen können. Dies kann auch durch ein gestörtes Immunsystem begünstigt werden. Auch wenn die Ursachen nicht immer auf Lebensmittel oder Gebrauchsstoffe (Seife, Weichspüler, Emulgatoren) aus dem Haushalt zurückzuführen sind, leiden trotzdem viele Morbus Crohn Patienten an Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Rabast und Horn, 2003). Das legt nahe, dass jede Reduktion dieser zusätzlichen Entzündungsursachen eine Minderung der Leiden und der damit einhergehenden Lebenseinschränkungen mit sich bringt.

Einige Studien zeigen Hinweise darauf, dass Morbus Chron oft mit stark erhöhten Werten an nahrungsmittelspezifischen IgG Antikörpern, den vermutlichen Auslösern von verzögerten Nahrungsmittelallergien, einhergeht (Bentz et al., 2010, Uzunismail et al., 2012). Interessanterweise hat die Elimination der mit dem ImuPro detektierten Nahrungsmittel eine Verbesserung der Symptome bewirkt, die durch den Morbus Chron hervorgerufenen Durchfälle wurden signifikant reduziert. Im Gegensatz dazu führte eine Provokation mit den positiv getesteten Nahrungsmitteln zu einer Verschlechterung bzw. einer Rückkehr der Symptome. 

Eine wichtige Erkenntnis der Pilotstudie (Uzunismail et al., 2012) war zudem, dass mit der Provokation und der damit verbundenen Rückkehr der Symptome auch ein Anstieg an Entzündungsmarkern im Darm zu verzeichnen war. 

Diese Beobachtung stützt die Vermutung, dass die verzögerte Nahrungsmittelallergienen direkt mit Entzündungsreaktionen in Verbindung gebracht werden können, ähnlich wie es bereits bei einer Studie zu Übergewicht bei Kindern beobachtet worden ist (siehe auch: Übergewicht/Abnehmen).

Die Patienten in diesen Studien haben also von der Auslassung der positiv getesteten Nahrungsmittel deutlich profitiert.

 

Literatur:

Rabast, U., & Horn, M. (2003). Häufigkeit der unspezifischen Lebensmittelintoleranz bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Aktuelle Ernährungsmedizin28(02), 106-112.

Bentz, S., Hausmann, M., Piberger, H., Kellermeier, S., Paul, S., Held, L., ... & Rogler, G. (2010). Clinical relevance of IgG antibodies against food antigens in Crohn’s disease: a double-blind cross-over diet intervention study. Digestion81(4), 252-264.

Uzunısmaıl, H., Cengız, M., Uzun, H., Ozbakir, F., Göksel, S., Demırdağ, F., ... & Balci, H. (2012). The effects of provocation by foods with raised IgG antibodies and additives on the course of Crohn's disease: a pilot study. The Turkish journal of gastroenterology: the official journal of Turkish Society of Gastroenterology23(1), 19-27.

 

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