Zu wenig Erholung / mehr Wellness

Wellness umschreibt nach der Definition von Ardell (1977) all jene Handlungen und Prozesse, die der individuellen Gesundheit zu Gute kommen und nicht an die Anwesenheit eines Arztes gebunden sind. So genannte Wellnessangebote gibt es in einer sehr grossen Breite. Vor ein paar Jahren gab es in jedem Regal eines Marktes Produkte zu kaufen, ob Waschmittel, Wurst oder Kleidungsstücke, die vorgaben, gut für die Wellness zu sein. Alles war für die Wellness des Einzelnen zu erwerben. Die meisten dieser Produkte sind vom Markt verschwunden. Wellnessprodukte sind in erster Linie direkt auf den Körper bzw. seine Sinne einwirkende Produkte, die durch Zuführung als Nahrungs- oder Ergänzungsmittel aufgenommen werden, in ihrer Nahwirkung meistens auf die Haut aufgetragen werden, durch manuelle Therapie im Körper initiiert werden oder mit und ohne Bewegung in Räumen mit physikalischen, chemischen, optischen, akustischen aber auch spirituellen Provokationen auf den Körper einwirken. Entscheidend dabei ist, dass die Wirkung subjektiv und/oder objektiv nachweisbar ist.

Wellness ist ein Kunstbegriff, der sich aus „well-beeing“ und dem „Vorläufer-Begriff“ Fitness zusammensetzt. Well-beeing meint das subjektive Wohlbefinden, und Fitness definiert ein körperliches Angepasstsein an selbstgewählte Bedingungen. Fitness als Allgemeinbegriff kann missverstanden werden, wenn sich bspw. ein Hochleistungsathlet auf einen Wettkampf vorbereitet. Dieser Prozess des Trainings bedarf eines hohen Masses an Askese. Auch die Vorbereitung eines Freizeitsportlers auf einen Marathon in 3:45 setzt voraus, dass er vier bis sechsmal pro Woche trainiert. Erst die Aspekte des Wohlfühlens und die Elimination von Askese, nämlich nach dem Training ein gemütliches Gläschen Wein zu trinken oder aber auch nur den Anspruch zu erfüllen, dass man soweit wieder fit ist, um soziales Kontakte zu knüpfen, bedeutet, den Leistungsaspekt zu reduzieren. Wellness könnte damit umschrieben werden, dass derjenige, der Wellness erfahren möchte, körperlich aktiv ist, sich um seine Gesundheit in allen Belangen (physisch, psychisch, sozial und spirituell) kümmert, ohne dabei auf alles verzichten zu müssen.

Zwischenzeitlich gab es Wellness-versprechende Brotaufstriche und andere Produkte. Das ist grundsätzlich, wenn es sich um gesunde Nahrungsmittel handelt, nicht falsch, doch ist gerade bei der Ernährung die Anweisung bzgl. der Menge genauso entscheidend, ob ein Lebensmittel als gesund gilt. Bspw. raten viele Ärzte zu Rotwein, wenn es um die Herzgesundheit geht. Andererseits kann eine Histaminsensibilität oder/und die Gefahr von Alkoholismus wiederum das Gegenteil von Gesundheit bewirken.

Auch wenn die Beschwerden durch eine nicht erkannte verzögerte Lebensmittelunverträglichkeit kaum merklich sind, und das ist bei einem schleichenden Prozess meistens der Fall, trägt ein konsequentes Vermeiden von Lebensmitteln, die ein Unwohlsein verursachen, zu einer Verbesserung des Wohlbefindens bei.

Literatur:

Ardell, D. B. (1977). High Level Wellness. Emmaus, PA: Rodale Press, Incorporated.

Unsere Produktempfehlung

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Zu wenig Erholung / mehr Wellness

Wellness umschreibt nach der Definition von Ardell (1977) all jene Handlungen und Prozesse, die der individuellen Gesundheit zu Gute kommen und nicht an die Anwesenheit eines Arztes gebunden sind. So genannte Wellnessangebote gibt es in einer sehr grossen Breite. Vor ein paar Jahren gab es in jedem Regal eines Marktes Produkte zu kaufen, ob Waschmittel, Wurst oder Kleidungsstücke, die vorgaben, gut für die Wellness zu sein. Alles war für die Wellness des Einzelnen zu erwerben. Die meisten dieser Produkte sind vom Markt verschwunden. Wellnessprodukte sind in erster Linie direkt auf den Körper bzw. seine Sinne einwirkende Produkte, die durch Zuführung als Nahrungs- oder Ergänzungsmittel aufgenommen werden, in ihrer Nahwirkung meistens auf die Haut aufgetragen werden, durch manuelle Therapie im Körper initiiert werden oder mit und ohne Bewegung in Räumen mit physikalischen, chemischen, optischen, akustischen aber auch spirituellen Provokationen auf den Körper einwirken. Entscheidend dabei ist, dass die Wirkung subjektiv und/oder objektiv nachweisbar ist.

Wellness ist ein Kunstbegriff, der sich aus „well-beeing“ und dem „Vorläufer-Begriff“ Fitness zusammensetzt. Well-beeing meint das subjektive Wohlbefinden, und Fitness definiert ein körperliches Angepasstsein an selbstgewählte Bedingungen. Fitness als Allgemeinbegriff kann missverstanden werden, wenn sich bspw. ein Hochleistungsathlet auf einen Wettkampf vorbereitet. Dieser Prozess des Trainings bedarf eines hohen Masses an Askese. Auch die Vorbereitung eines Freizeitsportlers auf einen Marathon in 3:45 setzt voraus, dass er vier bis sechsmal pro Woche trainiert. Erst die Aspekte des Wohlfühlens und die Elimination von Askese, nämlich nach dem Training ein gemütliches Gläschen Wein zu trinken oder aber auch nur den Anspruch zu erfüllen, dass man soweit wieder fit ist, um soziales Kontakte zu knüpfen, bedeutet, den Leistungsaspekt zu reduzieren. Wellness könnte damit umschrieben werden, dass derjenige, der Wellness erfahren möchte, körperlich aktiv ist, sich um seine Gesundheit in allen Belangen (physisch, psychisch, sozial und spirituell) kümmert, ohne dabei auf alles verzichten zu müssen.

Zwischenzeitlich gab es Wellness-versprechende Brotaufstriche und andere Produkte. Das ist grundsätzlich, wenn es sich um gesunde Nahrungsmittel handelt, nicht falsch, doch ist gerade bei der Ernährung die Anweisung bzgl. der Menge genauso entscheidend, ob ein Lebensmittel als gesund gilt. Bspw. raten viele Ärzte zu Rotwein, wenn es um die Herzgesundheit geht. Andererseits kann eine Histaminsensibilität oder/und die Gefahr von Alkoholismus wiederum das Gegenteil von Gesundheit bewirken.

Auch wenn die Beschwerden durch eine nicht erkannte verzögerte Lebensmittelunverträglichkeit kaum merklich sind, und das ist bei einem schleichenden Prozess meistens der Fall, trägt ein konsequentes Vermeiden von Lebensmitteln, die ein Unwohlsein verursachen, zu einer Verbesserung des Wohlbefindens bei.

Literatur:

Ardell, D. B. (1977). High Level Wellness. Emmaus, PA: Rodale Press, Incorporated.

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